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Band
I
Vorwort
Inhaltsverzeichnis
Verfahrensregister
Strafbestimmungen
Abkürzungsverzeichnis
Lfd.Nr.1:
HuPA Meseritz-Obrawalde Auswahl der zu tötenden
Geisteskranken sowie Tötung durch Giftinjektionen
Lfd.Nr.2:
HuPA Sachsenberg Tötung von geisteskranken Erwachsenen
und Kindern mittels überdosierter Schlafmittel. Tötung
bereits in Komazustand liegender Patienten durch
Morphiumeinspritzung
Lfd.Nr.3:
HuPA Eichberg Auswahl der zu tötenden Geisteskranke und
Verlegung in die Euthanasieanstalt Hadamar sowie Tötung von
Geisteskranken durch Giftinjektionen
Lfd.Nr.4:
HuPA Kalmenhof Auswahl der zu tötenden Geisteskranken und
Verlegung in die Euthanasieanstalt Hadamar sowie Tötung von
‘Reichsausschusskindern’
Lfd.Nr.5:
HuPA Hadamar Tötung von Geisteskranken durch Giftgas und
Giftinjektion
Lfd.Nr.6:
HuPAen Arnsdorf, Leipzig-Dösen, Grossschweidnitz,
Sonnenstein, ‘Euthanasie’-Zentrale Berlin Mitwirkung
am ‘Euthanasieprogramm’ durch Ausarbeitung von
Richtlinien, als Obergutachter und durch entsprechende praktische
Tätigkeiten (Prof.Dr. Nitsche). Die übrigen Angeklagten
waren als Arzt, Anstaltsleiter, Krankenschwester oder
Krankenpfleger mit unterschiedlichen Tatbeiträgen
(Transport, Beaufsichtigung, Entkleidung, Begutachtung oder
Verabreichung erhöhter Dosen von Beruhigungsmitteln) an der
Ermordung der Geisteskranken beteiligt
Lfd.Nr.7:
HuPAen Grafeneck, Hadamar, Irsee Verfahrensgegenstand:
Tötung von Geisteskranken durch Giftgas und Giftinjektion
Lfd.Nr.8:
HuPA Uchtspringe Tötung von geisteskranken Kindern und
Erwachsenen mittels Luminal oder Morphiuminjektionen. Transport
von Geisteskranken in Tötungsanstalten. Verwaltungsarbeit
für die Euthanasie-Aktion im Heilanstaltsbüro Merseburg
Lfd.Nr.9:
HuPA Bernburg, Zuchthaus Brandenburg Mitwirkung beim Bau der
Gaskammer in der Heil- und Pflegeanstalt Bernburg sowie bei der
Vergasung von Geisteskranken im Zuchthaus Brandenburg und in
Bernburg
Lfd.Nr.10:
HuPAen Hadamar und Grafeneck Verabreichung von tödlichen
Medikamenten an Geisteskranke bzw. Mitwirkung bei ihrer Vergasung
Lfd.Nr.11:
HuPAen Grafeneck, Hadamar;
‘Euthanasie’-Zentrale
Berlin Mitwirkung an der Vergasung von 400-500 Geisteskranken
durch Registrierung, Entkleidung und Untersuchung der Kranken
sowie Verwaltung der Nachlasssachen. Ab Juli 1941 Büroarbeit
in der Zentrale der Euthanasie-Aktion
Lfd.Nr.12:
HuPA Eglfing-Haar Tötung
von mindestens 120 ‘Reichsausschusskindern’ durch
Injektion von Luminal
Lfd.Nr.13:
HuPA Andernach Mitwirkung
am ‘Euthanasieprogramm’ durch Ausfüllen von
Meldebögen, Überstellung von Patienten in die
Tötungsanstalt Hadamar sowie von jüdischen
Geisteskranken in eine Anstalt an einem unbestimmten, vermutlich
im Osten gelegenen Ort. Nach Abschluss der ersten Phase des
‘Euthanasieprogramms’ Mitwirkung an Einzel- und
Massenverlegungen von Geisteskranken in verschiedene östliche
Anstalten sowie von geisteskranken Ostarbeitern in die Anstalt
Hadamar
Lfd.Nr.14:
HuPAen Grafeneck, Bernburg; Zuchthaus Brandenburg Mitwirkung
bei der Tötung von Geisteskranken
Lfd.Nr.15:
Heil- und Pflegeanstalt Scheuern Mitwirkung
am ‘Euthanasieprogramm’ durch Weiterleitung von
Zwischentransporten zur Vernichtung bestimmter Geisteskranker,
durch Ausfüllen von Meldebögen und Auflistung
arbeitsunfähiger Patienten
Lfd.Nr.16:
HuPAen in der ehem. Rheinprovinz Mitwirkung
am ‘Euthanasieprogramm’ durch Begutachtung und
Auswahl der zu tötenden Geisteskranken, Verlegung in
‘Zwischenanstalten’ sowie in die Vergasungsanstalt
Hadamar und andere Anstalten, wo sie zumeist getötet wurden;
Tötung geisteskranker Kinder durch Injektion von Luminal in
der ‘Kinderfachabteilung’ Waldniel
Lfd.Nr.17:
HuPA Kalmenhof Tötung
von ‘Reichsausschusskindern’ mit Luminal oder durch
Morphiuminjektionen
Lfd.Nr.18:
Heil- und Pflegeanstalten in Württemberg Verwaltungsmassnahmen
im Rahmen des ‘Euthanasieprogramms’ in Württemberg:
Ausfüllen von Meldebögen, Selektion der Patienten,
Zusammenstellung und Geleit der Patiententransporte in die
Tötungsanstalten Grafeneck und Hadamar. Eigenhändige
Tötung von Patienten und Teilnahme an der Tötung der
‘Reichsausschusskinder’ durch Überstellung in
die Tötungsanstalten Eichberg und Kalmenhof
Lfd.Nr.19:
HuPA Irsee Mitwirkung
am ‘Euthanasieprogramm’ durch den Transport von
Geisteskranken in die Tötungsanstalten, sowie durch
Teilnahme an der Tötung erwachsener und jugendlicher
Patienten mittels Luminaltabletten,
Morphium-Scopolamin-Injektionen und unzureichender Ernährung
(sog. E-Kost)
Lfd.Nr.20:
HuPAen Grafeneck und Hadamar Beteiligung
an der Vergasung von Geisteskranken, indem diese entkleidet, dem
Arzt vorgeführt und zum Vergasungsraum geführt wurden.
Nach Einstellung der Vergasung, 1941, Tötung durch
Verabreichung von Überdosen Veronal, Trional und Luminal
Lfd.Nr.21:
HuPAen in der ehem. Rheinprovinz Verwaltungsmassnahmen
im Rahmen des ‘Euthanasieprogramms’ in der ehem.
Rheinprovinz: Teilnahme an Besprechungen der
‘Reichsarbeitsgemeinschaft für Heil- und
Pflegeanstalten’ in Berlin, Begutachtung von Meldebogen,
Selektion der Patienten, die sodann, teils unmittelbar, teils
über ‘Zwischenanstalten’, den Tötungsanstalten
zugeführt wurden; Einrichtung der ‘Kinderfachabteilung’
Waldniel, in der ‘Reichsausschusskinder’ mittels
Luminal oder Morphium getötet wurden
Lfd.Nr.22:
HuPA Uchtspringe Tötung von Geisteskranken mittels
Luminal oder Morphiuminjektionen (siehe auch Verfahren Lfd.Nr.8)
Lfd.Nr.23:
HuPA in Baden Mitwirkung am ‘Euthanasieprogramm’
in Baden durch vorbereitende Verwaltungsmassnahmen, durch
Instruktion der Anstaltsleiter, Begutachtung von Meldebögen,
Selektion der Geisteskranken und ihre Verlegung in die
Tötungsanstalt Grafeneck. Leitung einer
‘Kinderfachabteilung’ und Tötung dort verwahrter
‘Reichsausschusskinder’ durch Luminalinjektionen
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Band
II
Inhaltsverzeichnis
Verfahrensregister
Abkürzungsverzeichnis
Lfd.Nr.24:
HuPA Andernach Mitwirkung
am ‘Euthanasieprogramm’ durch Ausfüllen von
Meldebögen, Überstellung von Patienten in die
Tötungsanstalt Hadamar sowie von 58 jüdischen
Geisteskranken in eine Anstalt an einem unbestimmten Ort
(vermutlich im Osten). Nach Beendigung der ersten Phase des
‘Euthanasieprogramms’ Mitwirkung an Einzel- und
Massenverlegungen von Geisteskranken in verschiedene östliche
Anstalten sowie von 7 geisteskranken Ostarbeitern in die Anstalt
Hadamar
Lfd.Nr.25:
HuPAen in der ehem. Provinz Hannover Mitwirkung
am ‘Euthanasieprogramm’ durch Ausfüllen von
Meldebögen, Überstellung von Patienten in die
Tötungsanstalt Hadamar sowie von 58 jüdischen
Geisteskranken in eine Anstalt an einem unbestimmten Ort
(vermutlich im Osten). Nach Beendigung der ersten Phase des
‘Euthanasieprogramms’ Mitwirkung an Einzel- und
Massenverlegungen von Geisteskranken in verschiedene östliche
Anstalten sowie von 7 geisteskranken Ostarbeitern in die Anstalt
Hadamar
Lfd.Nr.26:
HuPA Rostock-Gehlsheim Mitwirkung - als Leiter der Heil- und
Pflegeanstalt Rostock-Gehlsheim - am Euthanasieprogramm durch
Ausfüllen von Meldebögen und Verlegung von
Geisteskranken in ‘Zwischenanstalten’ sowie in die
Tötungsanstalt Sachsenberg
Lfd.Nr.27:
HuPA Eglfing-Haar Mitwirkung
am ‘Euthanasieprogramm’ durch Begutachtung von
Patienten, Ausfüllen der Meldebögen und Überstellung
von Geisteskranken in die Tötungsanstalten Linz und
Grafeneck. Des weiteren Tötung von ‘Reichsausschusskindern’
durch Luminal oder Morphium-Scopolamin
Lfd.Nr.28:
HuPA Waldniel Mitwirkung
am ‘Euthanasieprogramm’ durch Tötung von
Reichsausschusskindern durch Luminal
Lfd.Nr.29:
HuPA Hildburghausen Chefarzt
der Landesheil- und Pflegeanstalt Hildburghausen. Beteiligung am
Euthanasieprogramm durch Verlegung von Geisteskranken in Lager,
wo die meisten alsbald den Tod fanden. Abgabe – kurz vor
dem Einmarsch amerikanischer Truppen – zweier in der
Anstalt untergebrachter Sicherungsverwahrter an ein
Wehrmachtskommando, das die beiden unweit der Anstalt erschoss
Lfd.Nr.30:
‘Euthanasie’-Zentrale Berlin; Zuchthaus
Brandenburg Beteiligung
an der Organisation und Durchführung der Euthanasie-Aktion
als höherer Beamter in der Kanzlei des Führers und
stellv. Geschäftsführer des Reichsausschusses zur
wissenschaftlichen Erforschung erb- und anlagebedingten Leiden
(von Hegener). Transport von ca. 8000 Geisteskranken zum
Zuchthaus Brandenburg bzw. zu Heil- und Pflegeanstalten, wo die
Kranken vergast wurden
Lfd.Nr.31:
HuPA Waldniel Mitwirkung
am ‘Euthanasieprogramm’ durch Tötung von
Reichsausschusskindern durch Luminal
Lfd.Nr.32:
HuPAen in Westfalen Mitwirkung
am ‘Euthanasieprogramm’ in westfälischen
Anstalten durch Kontrolle der Verlegungslisten von Patienten, die
sodann auf Anordnung der Provinzialverwaltung Münster zuerst
in hessische ‘Zwischenanstalten’ verlegt und dann
nach Hadamar überstellt und dort vergast wurden
Lfd.Nr.33:
HuPA Uchtspringe Mitwirkung
am ‘Euthanasieprogramm’ durch Tötung von
mindestens 190 ‘Reichsausschusskindern’ sowie von
mindestens 30 geisteskranken Frauen mittels Morphium, Trional und
Luminal
Lfd.Nr.34:
HuPA Sachsenberg Mitwirkung
am ‘Euthanasieprogramm’ durch Kontrolle der
Arbeitsfähigkeit der Geisteskranken, Ausfüllen der
Meldebögen und Vorbereitung von Transporten in die
Tötungsanstalt Bernburg; Tötung erwachsener Patienten
mittels überdosierter Schlafmittel sowie von etwa 100
‘Reichsausschusskindern’ mit Luminal oder Veronal
durch den Leiter der ‘Kinderfachabteilung’
Lfd.Nr.35:
HuPAen in Westfalen Unterzeichnen und
Weiterleiten von Verordnungen und Schreiben zur Durchführung
der Tötungsaktion sowie durch Kontrolle der Verlegungslisten
von Patienten, die sodann auf Anordnung der Provinzialverwaltung
Münster über hessische ‘Zwischenanstalten’
nach Hadamar überstellt und dort vergast wurden
Lfd.Nr.36:
HuPA Meseritz-Obrawalde Mitwirkung
am ‘Euthanasieprogramm’ durch Tötung tausender
Geisteskranker mittels Überdosen Veronal oder Luminal bzw.
durch Morphium-Scopolamin- oder Luftinjektionen
Lfd.Nr.37:
‘Euthanasie’-Zentrale Berlin, KL Sachsenhausen,
HuPAen Bautzen-Seida, Bernburg, Eberswalde, Pfaffenrode,
Schussenried, Sonnenstein Mitwirkung
am ‘Euthanasieprogramm’ durch Begutachtung von ca.
6000 von den Heil- und Pflegeanstalten eingereichten Meldebogen
sowie von ca. 25000 Patienten in den Heil- und Pflegeanstalten in
Sachsen, Sachsen-Anhalt, Württemberg, Lippe-Detmold,
Thüringen, Schlesien und Altmark. Teilnahme an Vergasungen
in den Heil- und Pflegeanstalten Bernburg und Sonnenstein.
Selektion geisteskranker und schwachsinniger Häftlinge des
KL Sachsenhausen (Aktion 14f13)
Lfd.Nr.38:
HuPAen Eglfing-Haar und Wiesloch Mitwirkung am
‘Euthanasieprogramm’ durch Begutachtung von
geisteskranken oder stark missgebildeten Kindern sowie durch
Tötung solcher ‘Reichsausschusskinder’ mittels
Luminal- oder Morphium-Scopolamininjektionen
Lfd.Nr.39:
‘Euthanasie’-Zentrale Berlin Aufbau und Leitung
der für die Verbringung der Geisteskranken in die
Tötungsanstalten zuständigen ‘Gemeinnützigen
Krankentransportgesellschaft’ bzw. Geschäftsführung
der ‘Euthanasie’-Zentraldienststelle ‘T4’.
Beteiligung an der Tötung von arbeitsunfähigen und
invaliden KL-Häftlingen im Rahmen der
Sonderbehandlungsaktion ‘14f13’
Lfd.Nr.40:
‘Euthanasie’-Zentrale Berlin Mitwirkung als höhere
Beamte der Organisation ‘T4’ an der Tötung von
Geisteskranken, Fremdarbeitern und Juden sowie von
arbeitsunfähigen und invaliden KL-Häftlingen im Rahmen
der Sonderbehandlungsaktion ‘14f13’
Lfd.Nr.41:
HuPAen Bernburg und Sonnenstein Mitwirkung - als Assistenzarzt
- bei der Tötung von Geisteskranken
Lfd.Nr.42:
HuPAen Bernburg, Brandenburg und Sonnenstein Identifizierung
der zur Tötung eingetroffenen Geisteskranken, Veranlassung
ihrer Vergasung und Abfassung von ‘Trostbriefen’ zur
Täuschung der Angehörigen
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